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Der Laser
Seit seiner Erfindung 1960 hat sich der Laser in allen Zweigen von Wissenschaft und Technik etabliert - aus der modernen Medizin ist er heute nicht mehr wegzudenken. (Erste dermatologische Anwendung durch Goldmann 1963).
Laser ist das Akronym für "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“, d.h. Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Lichtstrahlung.
Was ist das Charakteristische an einem Laser?
Vom praktischen Standpunkt aus gesehen ist der Laser eine Lichtquelle, die einen eng gebündelten Strahl aussendet. Dieser Lichtstrahl hat eine bestimmte Wellenlänge, und seine gleichförmigen Wellen laufen mit geringer Divergenz, d.h. fast parallel (Kollimation) und in Phase (kohärent).
Laser gibt es in Wellenlängenbereichen vom Ultravioletten bis hin zum Infraroten, die Laserleistung variiert von Bruchteilen eines Milliwatts für Anwendungen in der Medizin bis hin zu Hochleistungslasern in der Industrie im Kilowatt-Bereich.
Bei kontinuierlicher Anregung spricht man von sogenannten Dauerstrichlasern (cw); erfolgt die Anregung durch einzelne Pulse ist es ein Impuls-Laser. Speichert man die Anregungsenergie und setzt sie plötzlich frei, hat man die Q-Switch-Laser.
Physikalische Grundlagen