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Entfernung pigmentierter Läsionen



Was sind pigmentierte Läsionen?
Eine Läsion ist ein nicht spezifischer Ausdruck für krankhaftes Gewebe im Körper. Dies kann durch jede Krankheit wie einem Trauma, Geschwulst, einer Infektion, Stoffwechselstörung oder Autoimmunkrankheit hervorgerufen werden. Pigmentierte Läsionen, im speziellen Altersflecken, werden von den betroffenen Personen immer häufiger als optischer Makel wahrgenommen. Altersflecken treten bei über 50% der Frauen und 20% der Männer ab einem Alter von 50 Jahren auf.

Es gibt vielfältige Arten pigmentierter Hautveränderungen, die sich jedoch untereinander grundsätzlich in ihren morphologischen und histologischen Eigenschaften unterscheiden. Aus diesem Grunde sollte die Bewertung und ggf. Therapie pigmentierter Läsionen grundsätzlich Ärzten mit Spezialkenntnissen vorbehalten sein.

Gutartige pigmentierte Läsionen wie der Lentigo simplex, Lentigo senilis (Alters- und Sonnenflecken), Café-au-lait-Fleck und vielen andere Arten von Nävi können mit Lasern auf verschiedene Weise behandelt werden.

Wie funktioniert die Behandlung pigmentierter Läsionen mit dem Laser?
Die Laserstrahlung dringt durch die obere Hautschicht in die Haut ein und wird vom Melanin in den Pigmenten absorbiert. Durch den mechanischen Effekt der kurzen Lichtimpulse wird das eingeschlossenen Melanin pulverisiert. Danach werden die zerkleinerten Pigmente vom Lymphsystem abgebaut. Für die Entfernung der Pigmente sind je nach Indikation mehrere Behandlungen notwendig.

Wie ist der Behandlungsablauf?
Der Abstandshalter des Handstück wird auf die Haut gesetzt. Nach der Aktivierung des Lasers mit dem Fußschalter wird die Laserstrahlung emittiert. Dies fühlt sich wie ein leichtes Kribbeln an. Das Handstück des Lasers wird dann über die zu behandelnde Region geführt. Die behandelte Fläche sieht weiß aus und zeigt Bläschen. Nach der Behandlung kann es zu einer Rötung der Haut und einem starken Wärmeempfinden kommen. Nach weinigen Stunden kann es zu einer Verdunklung oder Grindentstehung kommen, welche sich nach einigen Tagen wieder zurückbilden. Die nächste Behandlung, wenn nötig, kann nach 6 bis 8 Wochen durchgeführt werden.

Was muss vor der Behandlung berücksichtigt werden?
Ø rasieren Sie die zu behandelnde Region einen Tag vor der Behandlung
Ø vermeiden Sie eine Bräunung der Haut
Ø vermeiden Sie eine Cellulite-Behandlung bis zu 4 Wochen vor der Behandlung
Ø vermeiden Sie Zupfen, Wachsen oder eine elektrische Epilation 4 bis 6 Wochen vor der Behandlung
Ø vor der Behandlung Emla-Salbe auftragen, bei sensibler Haut
Ø Entfernen Sie Make-Up und Deodorant

Was muss nach der Behandlung berücksichtigt werden?
Ø kühlen Sie die behandelte Hautregion so lange es für Sie angenehm erscheint
Ø wenn sich Grind bildet, diesen nicht entfernen
Ø schützen Sie die behandelte Hautregion vor Sonnenlicht und meiden Sie das Solarium
Ø benutzen Sie Sonnenschutzcreme mit einem hohen Schutzfaktor (20-50), wenn Sie sich länger im Freien aufhalten
Ø wenn es zu Hautveränderungen kommen sollte, die bisher nicht erwähnt wurden, fragen Sie umgehend Ihren Arzt

Welche Komplikationen können auftreten?
Keine medizinische Behandlung ist risikofrei. Im Allgemeinen ist die Laserbehandlung sehr risikoarm. Eine Aufhellung der Haut oder Hyper-Pigmentation kann vorkommen. Beide unterliegen dem natürlichen Heilungsprozess der Haut. In einigen wenigen Fällen können Narben entstehen.

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